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CCC beim „1st CycleHack Vienna“ am Fr 24.6.

48h für eine Fahrradstadt Wien! Der globale CycleHack Event findet seit 2014 statt, nun ist auch Wien dabei! Von Sydney bis Amsterdam, von Mexico City bis Kalamata versammeln sich gleichzeitig Menschen, um neue Ideen zum Abbau von Radverkehrsbarrieren zu entwickeln und gleich umzusetzen. UrbanistInnen, BastlerInnen, AktivistInnen, KünstlerInnen, RadlerInnen treffen sich von 24. – 26. Juni ins OPENmarx Wien zum 1st CycleHack Vienna.

Zum Auftakt am FR 24.6. ab 19h macht der CyccleCinemaClub sein pedalbetriebenen Programm. Screening + Party 21h.

OPENMarx, Karl-Farkas-Gasse 1, neben den Marx-Hallen im 3. Bezirk

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Zagreb – way down south

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Das dritte Pedalafest von Zagreb hat den CycleCinemaClub in den Balkan zum ersten Auslandsauftritt gerufen, und dem Ruf zum lässigsten Bike-Communtiy-Festl der Gegend folgt man als fahrendes Kinovolk gerne. Im Park Ribnjak im Stadtzentrum versammelte das Pedalafest RadaktivistInnen aus der gesamten südosteuropäischen Region, mit etwas radkulturellem Zuckerguss aus Amsterdam, Dänemark und Wien. Im Mittelpunkt stand aber: Party! Mit Balkanpop, Bläsergruppen, DJ-Sause, Critical Mass und mitten drin die beliebten Fahrradfilmpotpourris des CCC. Der hatte mit seiner neuen Arbeistpanier im Wappen des Faultiers ungeahnte Energien und spielte zwei Nächte hintereinander, in der zweiten sogar trettechnisch unterstützt vom Sieger der Kroatien-Rennrad-Rundfahrt Matija Kvasina. Einer CCC-Tournee im Sinne der Südosterweiterung steht also nix mehr in Wege. Außer unzuverlässige Zugverbindungen und das Schwarze Loch in Zidani Most.

Next Stop: OPENMarx Wien 24.6.!

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Wörgl

Die Kollegen von Heavy Pedals waren ebenfalls beim eldoRADo in Wörgl und hatten unser Equipment mitgebracht. Kaum hatten wir abgeladen, ging ein gewaltiger Regenschauer nieder und unsere nette Location stand unter Wasser. Was für ein Empfang! Wie am Land üblich, kam flugs die Feuerwehr und legte den Kanal und danach noch ein paar Flaschen Bier trocken, das Wolken rissen auf, dem CCC stand nichts mehr im Weg.

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Dann wurde aufgebaut und der Gastgarten des freiraum wörgl aka kulturzone spielte alle Stückeln: auf einer Bühne spielte die Band, in der Mitte wurde gegrillt, ringsum stehen Pflanzen, dazwischen Tische und Stühle – und ab Sonnenuntergang spielts im Fahrradkino „Premium Rush“. Super nett wars – so ein Ausflug in den Westen!

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Habemus Saisonplan!

Wenn in Rom der weiße Rauch aufsteigt, gibts einen neuen Papst. Wenn im Kunstkanal der Rauch aufsteigt, ist der Grund meistens, dass Johanna und Simon mit ihren Lötkolben die Stromräder pimpen. Aber diesmal lags daran, dass wir die Köpfe zusammengesteckt haben und einen Saisonplan entwickelt haben. Habemus Screenings!

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Das ist doch schon mal gar nicht schlecht – ein bisschen Bundesland (Tirol), ein bisschen international (Zagreb) und viel Wien. Und bei den Wien-Terminen fährt auch die Dampflok drüber, oder zumindest das Lastenrad, weil wenn das Wetter nicht mitspielt, dann wirds einfach indoor gespielt („spielts net“ spielts net). Falls notwendig, verlegen wir in den Kunstkanal (updates erfolgen rechtzeitig). Somit wäre der Sommer geritzt, und im Herbst kommen sicher noch ein paar spaßige Sachen dazu (autofreier Tag, Radkult, Urbanize…). Und damits keiner vergisst, werden wir auch Flyer verteilen mit den Daten auf der Rückseite und einer wunderschönen Vorderseite. Dazu haben wir extra den EKH-Gonzo-Flyer-Designkurs II besucht. Voila!

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GEMMA RASEN AM RING, OIDA!

Gestern am autofreien Tag wurde am Ring Verkehr gegen Lebensqualität eingetauscht. Neben vielen Programmpunkten gabs auch Diskussionen, da hörte man folgendes: 25% der Verkehrswege in Wien werden mit dem Auto bestritten, aber 67% der Verkehrsflächen gehören den Autos, meistens den stehenden (Stehzeug). Tja, wenn ich da so parke, privatisiere ich öffentlichen Raum für meine 1.100 kg Blech, Plastik etc, mit denen ich meine 70 kg ab und zu herumchauffiere. Das klingt ein bisschen ungerecht! Dabei sind in Wien 650.000 Autos gemeldet, es wurden aber 680.000 Garagenplätze geschaffen, die jeweils von der öffentlichen Hand mit 10.000 Euro unterstützt wurden (Adam Riese: 6,8 Mrd Euro!!!). Dagegen ist die Unterstützung für Öffis ein Butterbrot. Derzeit erlebt Wien einen Zuzug. Und wenn die Benzinpreise steigen (und das kommt, wie das Amen im Gebet), dann wird Mobilität so teuer, dass vermehrt Leute vom Land in die Stadt ziehen werden. Da kann man nun mit Pendlerpauschalen und Wohnbauförderungen dagegen halten – oder man kann eine vernünftige kleinteilige Raumplanung machen, die es den Bürgern ermöglicht, ihre Wege ohne Auto zu bewältigen. Viele Menschen werden in Wien leben, aber die werden nicht nur in ihren Wohnungen sitzen, die müssen auch irgendwo hin, zum arbeiten, einkaufen…darauf muss die Stadt vorbereitet sein, und sollte in Öffis, Radinfrastruktur, Gehwege und generell lebenswerten öffentlichen Raum investieren….Allerhand, was man so bei den Diskussionen hörte.

Und beim CCC (neuerdings CMC…Cycle Music Club) hörte man Musik, kurz zusammengefasst: dumdidl, wuwuuuh, yeah, groove, bumtschak, swing-didldei. Der Strom von Euch für die Bands, die Musik von den Bands für Euch, super wars!

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Suchbild: Finde den Samba-Attac-Mann, den CCC-Präsident, Cafe Olga Sanchez und die Bim… eine tolle Kombination!

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Kraftwerk stand nicht auf der Bühne, sondern rechts daneben und erzeugte Strom durch Radeln!

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Autofreier Tag am 22. Sept.: CCC macht sein Ding am Ring

Eben noch waren die Räder auf der Bühne im Tüwi, beim RadbotInnen-Karaoke:

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Die Strom-Bikes (und vor allem wir) haben uns noch kaum erholt, da geht’s schon wieder weiter, am 22. Sept. bei Rasen am Ring.  Wir machen den Strom für die Bands – besser gesagt: ihr macht den Strom! Nachdem wir schon wieder in musikalischen Gefilden aktiv sind, überlegen wir die Umbenennung auf CMC (Cycle Music Club). Ob das eine sexy Idee ist? Zumindest die Radboten kamen sich ziemlich „sexual“ vor.

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Die Fotos mit freiem Oberkörper und nichts als einer Unterhose zwischen Sattel und Po ersparen wir euch aus Daten- und Jugendschutzgründen.

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ÖRBM am 19.9. im TüWi

Im Sommer war’s ruhig um den CCC – wir sind selber auf den Rädern gesessen und haben hohe Berge und unbekannte Länder beradelt. Aber nun sind wir zurück, und ein heißer Herbst steht bevor. Das nächste Event ist die Österreichische RadbotInnen Meisterschaft (ÖRBM) am 19. September. Neben ihrer Sportlichkeit haben die RadbotInnen auch ihre Musikalität entdeckt und werden im TüWi Karaoke singen. Den Strom produzieren sie mit den CCC-Bikes gleich selbst. ÖRBM, TüWi, Karaoke, CCC – eine schrille Kombination, sowas darf man nicht verpassen!

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